Gemeinde Puschendorf

 
hütten
 
Erste Bürgermeisterin
Erika Hütten
 

Die Gemeinde Puschendorf wird noch in diesem Jahr eine neue Internetseite online stellen.

Liebe Puschendorferinnen und Puschendorfer,

 

die Kommunalwahlen sind entschieden. Sie haben mit Ihrem Votum die gemeindlichen Mandatsträger und -trägerinnen für die nächsten 6 Jahre der Wahlperiode bestimmt.

Ich danke allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt und mich in das verantwortungsvolle

Amt der Bürgermeisterin gewählt haben.

 

Am 1. Mai hat meine Amtszeit begonnen. Seitdem arbeite ich mich Schritt für Schritt ein. Das ist interessant und arbeitsintensiv zugleich. Dabei erhalte ich große Unterstützung durch die Verwaltung, in der sich alle sehr versiert und hilfsbereit zeigen. Ebenso läuft es mit dem Bauhofteam.

 

Auch hier sind die ersten Erfahrungen sehr positiv. Mein Amtsantritt war überschattet von den Herausforderungen der Corona-Krise. Wir alle durchleben jetzt eine kritische Zeit und ich bin betroffen, dass es so schnell in unserem Land zu so großen Veränderungen kommen musste. Das Gute daran: Wir haben es erreicht, die Pandemie

so einzudämmen, dass wir keine Tragödie erleben mussten wie sie in Norditalien geschehen ist, wo man so viele Tote zu beklagen hat. Dass wir das geschafft haben,

ist der Solidarität und dem disziplinierten Verhalten von Ihnen allen zu verdanken, die wir hier leben. Und einer Landesregierung in München, die konsequent den „Lockdown“

durchgesetzt hat. In unserem Dorf hatten wir in der schlimmsten Zeit 9 Covid-19- Positive. Durch die umsichtige Führung des Heinrich-Heinel-Heims gab es dort

keinen einzigen Corona-Fall.

 

Jetzt beginnt die Phase der Lockerung. Aber mit Augenmaß und Vorsicht. Bitte haben Sie dafür Verständnis und beachten Sie die noch bestehenden Auflagen. Es soll nicht umsonst gewesen sein, dass wir auch viele Nachteile auf uns genommen haben. Ich denke an die schweren Einbußen in der Arbeitswelt, für die Gastronomie, für die vielen

Geschäfte, für die Kulturschaffenden, und auch an die private Isolation, in der wir gelebt haben. Ich denke an den Stillstand unseres sozialen Lebens in der Dorfgemeinschaft,

in unseren Vereinen, an unsere Kinder, die wochenlang keinen Schulunterricht mehr hatten und zeitweise auf alle weiteren Kontakte zu Großfamilie und Freunden, auf Sport und Musizieren in der Gemeinschaft verzichten mussten und an die Einsamkeit all derer, die besonders durch den Corona-Virus bedroht waren, und es ja leider immer noch sind. Letztendlich sind sie das solange, bis es ein Medikament und einen Impfstoff gegen das Virus geben wird. Und wir denken an die Verstorbenen, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und um die wir trauern.

 

Seien wir nur zuversichtlich und halten wir weiter die „Corona-Regeln“ durch. So kommen wir gemeinsam durch die Krise und können uns bald auf bessere Zeiten freuen.

 

Ihre

 

 

 

Erika Hütten

Erste Bürgermeisterin