Gemeinde Puschendorf

 
Scheunenbrand
 
 

Die Gemeinde Puschendorf wird noch in diesem Jahr eine neue Internetseite online stellen.

 

Liebe Puschendorferinnen und Puschendorfer,

 

es war mitten in der Nacht als am Donnerstag, den 30. Juli, um 3.04 Uhr die Sirene die Puschendorfer aus dem Schlaf schreckte. Feuer mitten im Dorf!

 

Als erste war die Puschendorfer Feuerwehr mit Kommandant Alexander Vitzthum vor Ort. Die Scheune in der Dorfstraße brannte lichterloh. Es drohte ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Häuser. Das Feuer bekämpfen und die Umgebung schützen musste das Ziel sein: Deshalb wurden die nächststehenden Fassaden mit Wasser gekühlt. Ein großer Baum auf der gegenüberliegenden Seite war ebenfalls in Gefahr in Brand zu geraten. Die Hitzewar extrem.

 

Feuerwehren aus dem ganzen westlichen Landkreis und Herzogenaurach waren auch sehr schnell vor Ort und unterstützten die Puschendorfer FFW. Es war ein Großbrand in einem Ausmaß, wie er lange nicht erlebt wurde in der Region. Noch von weit her war die Verfärbung des Himmels zu beobachten. Gegen 9 Uhr morgens endlich hieß es: „Feuer aus“. Die nachfolgenden Arbeiten, einschließlich auch des vom THW Fürth und Nürnberg übernommenen Abrisses der einsturzgefährdeten Giebelwand der Scheune, zog sich bis in den Nachmittag hinein.

 

Die gute Nachricht in allem Unglück: Durch den so schnellen und professionellen Einsatz der Feuerwehr kam es zu keinem Personenschaden: Niemand wurde ernsthaft_ verletzt. Das BRK stand in Bereitschaft und musste nur einmal bei einem Schwächeanfall eingreifen. Neben unserer Feuerwehr waren aus dem Landkreis beteiligt: Die Feuerwehren aus Veitsbronn,

Raindorf, Retzelfembach, Kirchfembach, Kagenhof und Langenzenn. Außerdem die „Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung“ (UGöEL), mit Kreisbrandrat Frank Bauer und Kreisbrandmeister Frank Stegemann. Außerdem die BRK-Bereitschaft Puschendorf/Veitsbronn, das BRK Langenzenn, das BRK Wilhermsdorf mit Einsatzleiter Axel Rupprich. Ihnen und allen Feuerwehren gilt unser Dank.

 

Besonders zu danken ist weiterhin unseren Mitarbeitern vom Bauhof mit Matthias Stark, Pascal Kuban und Norbert Popp, die unermüdlich Unterstützung geleistet haben. Auch private Hilfe gab es: Familie Weghorn, die selbst an ihrem Haus Schäden durch die große Hitzeentwicklung beim Brand hinnehmen musste, leistete zusätzliche Hilfe, ebenso wie Familie Eckert, die sich um die Familien kümmerte, die ihre nahegelegenen Häuser aus Sicherheitsgründen Hals über Kopf verlassen mussten. Herzlichen Dank für alle Hilfe!

 

Der Schaden, der aus diesem Brand entstanden ist, ist erheblich. Doch ohne den schnellen und organisierten Einsatz unserer Freiwilligen Feuerwehr in Puschendorf wäre es katastrophal ausgegangen. Leib und Leben hat die Wehr geschützt und dafür sind wir alle dankbar. Ich sehe die Verantwortung, die ich als Bürgermeisterin zusammen mit dem Gemeinderat trage, dass unsere Feuerwehr gut gerüstet und angemessen ausgestattet ist. Nur so können wir sicherstellen, dass das eigene Verletzungsrisiko, welches jeder Einzelne der Feuerwehr im Einsatz eingehen muss, so niedrig wie möglich gehalten wird. Sich dafür einzusetzen und die erforderlichen finanziellen Mittel bereit zu stellen, ist mir eine besondere Verpflichtung.

 

Der Sommer geht zu Ende. Auf die große Hitze folgen Regentage. Nehmen wir sie als Geschenk. Es tut Fauna und Flora nur gut. Bitte seien Sie vorsichtig nach wie vor und halten Sie sich an die Vorschriften, deren Einhaltung uns die Corona-Pandemie weiterhin auferlegt.

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Bürgermeisterin

Erika Hütten