Ortsgeschichte

Puschendorf (370 üNN) liegt im östl. Rangau. 1348 erstmals in Steuerakten des Bistums Bamberg erwähnt, erhielt es seinen Namen sehr wahrscheinlich von den Puschendorf ringsumschließenden Wäldern. Ein Jagdschloss in Nürnberger Besitz an dessen Stelle jetzt die Kirche steht, dürfte der Ursprung des Ortes sein. Eine vorhandene Quelle am westlichen Ortsrand begünstigte die Ansiedlung.

 

Bedeutende Gebäude:
Die Kirche St. Wolfgang (erbaut 1489) mit wertvollen Altären von unbekannten Nürnberger Meistern geschaffen. (1527 wurde die Kirche durch Nürnberger Einfluß evangelisch.)


Das Diakonissen-Mutterhaus mit Seniorenwohnheim, Freizeitenheim, Wirtschafts- und Verwaltungsgebäuden.

 

Die alte Handelsstraße Nürnberg-Frankfurt die von Burgfarrnbach-Veitsbronn-Emskirchen über Puschendorf führte, hatte erheblichen Einfluß auf die Entwicklung des Ortes. Der Gasthof zum Roten Ochsen war einstmals ein Pferdewechselstall und Herberge für Fuhrleute.

 

Als Naturdenkmal ist die ca.1000 jährige Eiche in der Ortsmitte zu erwähnen. Ab dem Jahr 1954 entwickelte sich der Ort auf Grund seiner günstigen Lage zu einer stattlichen Wohngemeinde mit ca. 2000 Einwohner und hohem Wohn- und Freizeitwert.